Sensationeller Erfolg!

Sieg in der Kategorie „Big Player“ bei der Wahl zu Austrias Leading Companies des Wirtschaftsblatt.

Pricewaterhouse Coopers, KSV1870 und das Wirtschaftsblatt sahen dass kein Weg an den „Päbsten“ vorbeiführt und kürten das Familienunternehmen zum erfolgreichsten „Big Player“ der Steiermark.

Foto: Wirtschaftsblatt / Elke Mayr

ALC Steiermark - Siegerkategorie Big Player: Klassischer Rohstoff wird von Pabst modern genutzt

Holz in Form von Leimbindern, Pellets und sogar als Einstreu für die Lipizzaner der Hofreitschule hat das Zeltweger Unternehmen Pabst zum Erfolg geführt.

 

Mit dem klassischen Rohstoff der Steiermark, dem Holz, macht das Zeltweger Unternehmen Pabst seit 1940 hervorragende Geschäfte. Die zu 100 Prozent im Familienbesitz stehende Firma erwirtschaftete im Vorjahr mit 278 Mitarbeitern 82,1 Millionen €. Binnen drei Jahren konnte Pabst damit den Umsatz um 86,6 Prozent steigern. 

 

Die Hälfte des Geschäfts machen die Zeltweger mit Leimbindern, wie sie im Hallenbau verwendet werden. 30 Prozent kommen aus dem Bereich Profilbretter und Schnittholz, je zehn Prozent tragen Pellets und diverse kleinere Geschäftsbereiche bei. Die Hauptabsatzmärkte sind mit 70 Prozent Italien und mit 25 Prozent Österreich. 

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Vorjahr sehr gut“, freut sich Johann Pabst, der gemeinsam mit seinem Cousin Reinhard Pabst das Unternehmen führt. 

 

„Wir setzen auf eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden, bieten ein maßgeschneidertes Service und eine ebensolche Belieferung - und wir haben die richtige Größe, um das auch garantieren zu können“, schildert Johann Pabst die Schlüsselfaktoren zum Erfolg.

 

„Wir wollen den Großteil der Wertschöpfung im Betrieb halten“, sagt Johann Pabst. „Und wir wollen keine Massenartikel herstellen, die letztlich austauschbar sind und nur über den Preis verkauft werden können.“ 

 

Darum gibt es auch immer Innovationen aus Zeltweg, wie gebogene Leimbinder, die bis zu 36 Meter lang sind und bereits von weltweit tätigen Architekten nachgefragt werden. 

  • KSV-Steiermark-Chef Richard Seywald, Johann und Siegfried Pabst mit Landesrat Christian Buchmann (v.l.)
  • Jubel in Schlumberger Sieger Lounge
  • Siegfried und Johann Pabst mit Wiener Städtische-Landesdirektor Gerald Krainer. Fotos: Wirtschaftsblatt / Elke Mayr

Die Bewertung

Das WirtschaftsBlatt und seine Partner PricewaterhouseCoopers und KSV1870 küren heuer zum zehnten Mal AUSTRIA'S LEADING COMPANIES und luden alle dynamisches Unternehmen ein, an diesem herausragenden Wettbewerb teilzunehmen.

 

Die Kriterien

Die Kür der dynamischsten österreichischen Unternehmen wird in bewährter Form durchgeführt: Beim Wettbewerb AUSTRIA’S LEADING COMPANIES gibt es drei Kategorien, in denen auf Landes- und Bundesebene die Sieger ermittelt werden, nämlich 

  • „Dynamische Kleinbetriebe“ (Jahresumsatz 2007 < 10 Millionen €) 
  • „Goldener Mittelbau“ (Jahresumsatz 2007 > 10 Millionen € und < 50 Millionen €) und 
  • „Big Player“ (Jahresumsatz 2007 > 50 Millionen €) 

Die Preisträger werden von den PwC-Experten nach einem bestimmten Schlüssel aufgrund der Entwicklung der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der vergangenen drei Jahre ermittelt – das heißt: lediglich die Fakten (Nettoumsatz, Betriebsergebnis, EGT, Eigenkapital) sind entscheidend.

 

Der offizielle Bericht des Wirtschaftsblatt:

Auch nachzulesen unter www.wirtschaftsblatt.at

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