Aufgrund der hohen architektonischen Ansprüche im Bauwesen und dem Trend zu ökologischem Bauen hat Brettschichtholz in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Aufschwung erlebt.
Überall dort, wo hohe Formbeständigkeit und Maßhaltigkeit – kombiniert mit Wirtschaftlichkeit und eleganter Optik – gefragt sind, punktet Brettschichtholz gegenüber Vollholz. Durch die starre Verbindung zwischen den einzelnen Holzbrettern entstehen Bauteile, die wesentlich bessere technische Eigenschaften als Vollholz besitzen. Weite Flächen und herausfordernde statische Anforderungen finden mit Brettschichtholz ihre Realisierung als Sonderbauteile.
High-Tech trifft auf Handarbeit:
Mit Kontrollsystem und Qualitätscheck nehmen wir es ganz genau: Zu Prozessbeginn steht die Überprüfung der Bretter, auch Lamellen genannt, durch modernste Röntgen- und Lasertechnologie auf Festigkeits- bzw. Oberflächenkriterien. Darüber hinaus wird die Holzfeuchte jedes einzelnen Brettes kontrolliert. Die sortierten Lamellen werden nach dem Auskappen von Schwachstellen keilgezinkt, gehobelt, beleimt und mit einer Hochfrequenzpresse zu fertigen Bauteilen verpresst. Anschließend erfolgt eine Endhobelung auf allen vier Seiten. Eine abschließende manuelle Qualitätskontrolle garantiert, dass jedes einzelne Brett einwandfrei das Werk verlässt.
Technische Daten:
| Holzart | Fichte |
| Lamellen | sortiert nach DIN 4074 Holzfeuchte:11% +/- 2% Standarddicke 40 mm |
Leim | Melamin-Harnstoffharz |
Dimensionen | Breite: 80 bis 280 mm Höhe: 120 bis 1000 mm Länge: bis max. 18 m |
Qualität | Sicht Industrie |
Festigkeitsklassen nach EN 14080* | GL24h GL28h, GL28c |
Festigkeitsklassen nach ÖNORM EN 386 bzw. DIN 1052-1/A1** | BS11 BS14 BS16 |
Prüfinstitute | Holzforschung Austria MPA Stuttgart |

